News & Blog gefiltert nach: Design

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Treffen der Kreativwirtschaft Europas

geschrieben am: 28.03.2010 09:28:03 Uhr, Typ: Blog
Tags zu diesem Artikel: Köln Design Messe C'n'B

Am 23. und 25. Juni soll in den Kölner Messehallen eines der größten Treffen der internationalen Kreativwirtschaft ausgerichtet werden. Dieses Event soll „C’n’B – Creative Business Convention“ heißen und die Vertreter der Kreativwirtschaft zusammenbringen und vernetzen. Somit steht fest, dass branchenübergreifende Kooperationen das Ziel der Veranstaltung sind. Hauptzielgruppe der Messe sind Personen aus folgenden Branchen: Musik, Werbung, Software, Games, Kunst, Film, TV, Architektur und Mode.
Ich bin gespannt, wie sich die Messe positionieren wird. Das Mischen verschiedener Designdisziplinen finde ich sehr spannend. Auf jeden Fall sollte man die C’n’B im Auge halten.

 

 

Light_the_Dark

Amnesty Internetional bringt Licht ins Dunkle

geschrieben am: 03.03.2010 20:16:15 Uhr, Typ: Blog
Tags zu diesem Artikel: Folter Amnesty Internetional Webdesign

Unter dem Titel „light the dark“ oder „bring Licht ins Dunkle“ hat Amnesty International eine sehr emotionale Microsite publiziert, die auf Folter und Verletzungen der Menschenrechte in die Öffentlichkeit rücken sollen. Der Nutzer der Website bringt indem er ein Feuerzeug anzündet Licht ins Dunkle und wird Zeuge einer Foltersituation, die durch das Zünden des Lichtes aufgedeckt und beendet wird.
Die Emotionalität der Website ist überwältigend. Die Videos regen zum Nachdenken an und bringen mit dem Eindringlichen Statement, dass Amnesty International in 50% aller Staaten der Welt Folter dokumentieren konnte den gewünschten Effekt.
Es handelt sich also um ein trauriges Thema, das brillant in Szene gesetzt ist ohne dabei zu hart zu werden, jedoch ebenso wenig zu verheimlichen. Somit lohnt sich ein Besuch der Seite sowohl gestalterisch als auch menschlich, um über die eigene Situation und Situationen anderer Mitmenschen zu reflektieren.

 

 

Logodesign ein kritischer Blick auf aktuelle Trends

geschrieben am: 06.02.2010 10:45:39 Uhr, Typ: Blog
Tags zu diesem Artikel: Logo Design Trends

Inspiriert von zahlreichen Logo-Rebrushes in den letzten Wochen habe ich entschlossen mich der Thematik Logo-Design in einem Blogeintrag zu widmen.
Falls ihr euch nun fragt, welche großen Firmen in den letzten Wochen oder Monaten ihr Logo erneuert haben so möchte ich euch beispielsweise auf GEZ, AOL, Click and Buy oder Union Investment hinweisen.
Wenn man die Entwicklungen im Logo-Design beobachtet fällt auf, dass viele Logos inzwischen für digitale Medien abgeändert (zum Teil sogar optimiert) werden. Es finden sich immer häufiger Logos mit Verläufen, Glanzeffekten oder Spiegelungen in den CIs der Firmen wieder. Doch woran liegt das? Eigentlich sind diese Logos doch für Printmedien ungeeignet. Ich denke, dass die meisten Auftraggeber ihre Logos mit Logos von Internetplattformen, die vorzugsweise im Web2.0 agieren, vergleichen. Am Bildschirm sieht ein Logo auf den ersten Blick wertiger aus und macht mehr Eindruck wenn es mit Glanzeffekten usw. versehen ist. Die wenigsten Auftraggeber bedenken, dass die meisten großen Unternehmen auf solche Spielereien verzichten oder zumindest nur sehr dezent einsetzen. Dies bedeutet im Umkehrschluss, dass ein Logo in gedruckter Form auf Spiegelungen und Glanzeffekte verzichtet – im Web dezente Effekte genutzt werden können ohne dass die Aussage des Logos verändert wird.

Daher kurz eine Zusammenfassung welche Medien ein Logo im Idealfall abdecken sollte:

  • Druck (von Hausgroß – über Briefpapierlogo – bis zur Briefmarke)
  • Web (von Favicon bis Websitelogo)
  • Stempel (= schwarz-weiß)
  • Fax (= schwarz-weiß)
  • auf diversen Untergründen (z.B.: Stoffen, Metall, …)
  • Wie ihr seht, erfüllen die typischen Web2.0 Logos leider die meisten Vorraussetzungen nicht und es müssen ähnliche Logos für die anderen Medien erstellt werden.
    Daher mein Tipp: Verzichtet als Gestalter nach Möglichkeit auf Effekte und klärt entsprechende Kunden über die Nachteile dieser auf. Wenn ein Kunde weiterhin auf grafische Spielereien besteht ist es empfehlenswert diese möglichst dezent einzusetzen um kleine Hervorhebungen im Web möglich zu machen – die Printversion jedoch möglichst ohne diese Effekte zu publizieren.

     

     

    Webdesign einfach mal weggelassen

    geschrieben am: 22.01.2010 20:16:13 Uhr, Typ: Blog
    Tags zu diesem Artikel: Passagen Köln Fail Webdesign

    Die Aufgaben für die am Montag bevorstehenden Abgaben der Semesterarbeiten lichten sich. So kam ich auf die Idee evt. am Sonntag die Passagen in Köln zu besuchen, die am Sonntag ebenfalls enden. Für alle, die die Passagen nicht kennen denen sei so viel erklärt: Bei den Passagen handelt es sich um eine Veranstaltungs- und Ausstellungsreihe, der sich zahlreiche Künstler und Designer angeschlossen haben und Arbeiten präsentieren. Also durchaus ein sehr interessante Sachen, die gezeigt werden und deren Besuch sich in der Regel lohnt. Ein Blick über den eigenen Tellerrand kann schließlich niemals schaden.
    So begab ich mich auf die Suche nach einem Programm und strandete auf der Website der Organisatoren. Doch was musste ich feststellen? Die Passagen verzichten auf Webdesign! FAIL! Ausgerechnet bei einer Veranstaltungs- und Ausstellungsreihe über Kunst und Design darf so was nicht passieren.
    Nur um das Klarzustellen: Ich habe nichts gegen eine schlichte Gestaltung – ganz im Gegenteil ich liebe es an vielen Stellen. Das Minimalistische hat seine Reize aber eine Website die zu großen Teilen aus Tabellen besteht und mehrere Scrollbalken für die verschiedenen Inhalte benötigt darf in meinen Augen keine Kunst- und Designveranstaltung repräsentieren.

     

     

    Typografie

    Microtypografie: Die Anatomie der Buchstaben

    geschrieben am: 08.01.2010 20:46:44 Uhr, Typ: Blog
    Tags zu diesem Artikel: Typografie Design Poster

    Uh das darf ich euch nicht vorenthalten. Achim Schaffrinna hat in seinem Blog designtagebuch.de sein A1-Poster „Die Anatomie der Buchstaben“ zum Thema Microtypografie veröffentlicht.
    In seiner Arbeit erklärt er anschaulich die einzelnen Fachbegriffe der Microtypografie, sodass Wörter wie „Oberlänge“, „Kehlung“, „Versalhöhe“, „Bein“ oder „Schenkel“ jetzt jedem etwas sagen sollten, der sich etwas für Typografie interessiert.
    Ich denke, dass dieses Poster ebenfalls interessant für Vorlesungen im Bereich der Typografie oder der Gestaltungsgrundlagen sein dürfte und werde es aus diesem Grund auch meinen Dozenten zukommen lassen.
    Das Poster findet ihr im unten verlinkten Blogeintrag auf designtagebuch.de und könnt es euch dort kostenlos downloaden.

     

     

    Plakat Ringvorlesung Metzenmacher

    MHMK-Ringvorlesung mit Ralf Metzenmacher

    geschrieben am: 08.12.2009 16:03:37 Uhr, Typ: Blog
    Tags zu diesem Artikel: Metzenmacher MHMK Ringvorlesung Design Kunst

    Am 16. Dezember 2009 findet die nächste Ringvorlesung in den Räumlichkeiten der Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation statt. Als Gast des Abends wird Ralf Metzenmacher begrüßt, der Produktdesign studierte und erfolgreich bei dem Sportartikelhersteller Puma gewirkt hatte und seit 2004 als freischaffender Künstler tätig ist.
    Laut Ralf Metzenmachers Homepage ist sein Auftritt als eine Art offene Diskussion angelegt, sodass er das Thema „Kommunikation am Beispiel von Kunst und Design“ sofort seinen Hörern vorlebt. Ich bin auf den Abend gespannt und freue mich auf neue Eindrücke.
    Daten zur Veranstaltung in aller Kürze zusammengefasst:
    Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation Campus Köln am 16.12.2009 ab 18.30 Uhr - Eintritt frei

     

     

    Plakat Forum Mediendesign 09

    Forum Mediendesign 2009

    geschrieben am: 04.11.2009 21:13:41 Uhr, Typ: Blog
    Tags zu diesem Artikel: Mediendesign Forum Mediendesign

    Am Samstag findet im Museum Ludwig das Forum Mediendesign 2009 statt, das von der Rheinischen Fachhochschule Köln organisiert wird. 2007 wurde das Forum Mediendesign zum ersten Mal organisiert und geht somit dieses Jahr bereits in die dritte Runde.
    Das Motto der diesjährigen Veranstaltung lautet „Gutes Design (weckt Emotionen)“.
    Hochkarätige Referenten lassen viel von dem kommenden Programm erwarten. So spricht beispielsweise Götz Ulmer für die Agentur Jung von Matt (Hamburg), Prof. Fons Hickmann (sehr viele Designpreise gewonnen) oder der Fotograf Dieter Blum, der sich hauptsächlich mit Werbefotografie einen Namen verdient gemacht hat. Doch auch die anderen Sprecher der Veranstaltung lassen viele interessante Einblicke erwarten, sodass ich den kommenden Samstag mit ziemlicher Sicherheit in Köln verbringen werde und zumindest für einen Teil der Veranstaltung im Museum Ludwig anwesend sein werde.
    Also noch einmal für alle in Kürze: Samstag ab 13 Uhr im Museum Ludwig.
    PS: Im vergangenen Jahr habe ich ebenfalls an dieser Veranstaltung teilgenommen und war ziemlich begeistert.

     

     

    Designcheck: StudiVZ und Co im neuen Gewand

    geschrieben am: 06.10.2009 17:00:05 Uhr, Typ: Blog
    Tags zu diesem Artikel: Designcheck StudiVZ

    Heute ist das neue Design der VZ-Gruppe auf allen drei Portalen online gegangen. Da die Änderungen abgesehen von den Farbwerten der einzelnen Portale (StudiVZ = knalliges rot, MeinVZ = organe und SchülerVZ = sehr grelles pink [Achtung: Augenschmerzen beim betrachten vorprogrammiert!]) gleich sind werde ich mich mit meiner Analyse auf das mir geläufigste Portal StudiVZ beschränken.
    Beim Betreten der Defaultseite des Portals fällt zu aller erst ein Teaserbild auf, welches zufallsgeneriert aus einem Pool von aktuell 3 verschiedenen Bildern geladen wird. Neben dem Bild befindet sich nicht, wie ich anfänglich angenommen hatte, eine Möglichkeit zum Login, sondern der Beginn eines Registrierungsformulars. Der Login und die sonstigen Elemente der Website haben sich funktional nicht grundlegend verändert, sodass von der Positionierung alles beim Alten bleibt.
    Designtechnisch hat die Startseite einige Schatten und Farbverläufe übergebügelt bekommen, welche zum Teil sehr gezwungen wirken. - Man muss den Trend des Web2.0s ja schließlich doch irgendwie mitgehen bevor die Konkurrenz (gemeint ist Facebook) mit ihrem luftigen lockeren Gesamtauftritt noch mehr User abwirbt. Dieser gezwungene Eindruck entsteht hauptsächlich dadurch, dass viele Teile der Website nicht angepackt wurden und das Design unfertig wirkt. Ein Beispiel, welches man auf jeder Seite betrachten kann (auch auf der Startseite!) die 1px breite Linie, die den Contentbereich definieren soll, passt absolut nicht mehr zu den überarbeiten Elementen. Die Seite wirkt nun als läge ein dickes Headerkissen und ein dickes Footerkissen auf einer Ebene. Durch diesen Effekt werden Header und Footer stärker betont als es den VZlern lieb sein sollte.
    Im eingeloggten Zustand setzt sich dieser Effekt leider fort. Menüs und Inhalte wirken platt, da sie nicht überarbeitet wurden und Kopf- und Fußbereich der Website erhalten erhöhte Aufmerksamkeit…
    Abschließend kann man nun sagen, dass das Styleupdate der VZGruppe ziemlich daneben gegangen ist (auch wenn die Kommentare im Blog von Begeisterung bis absolute Ablehnung reichen).
    Was meint ihr? Top oder Flop?